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Kabarett Franziska Wanninger und Martin Frank

Kabarett mit Franziska Wanninger und Martin Frank im Gasthaus Antretter Saal.

Franziska Wanninger & Martin Frank tauchen mit „Wia d’Semmel so da Knödel“ ein in die Untiefen des Bayernlandes, in seine Sprache, die es zu erhalten gilt und seine Menschen, die man erst mal verstehen muss. Sagt man jetzt der oder die Butter? Handelt es sich bei „Bluadige Hehnakrepf“ um ein Instrument aus dem Voralpenland oder um eine Frühstücksdelikatesse aus Asien? Und vor allem: Kann man die berühmte Brennsuppe essen oder schwimmt man nur darauf?

Wanninger und Frank sezieren sie wie ein Hendl auf dem Oktoberfest: all diese vielen bayerischen Klischees und Vorurteile. So bringen sie auch den Zuschauern Bayern nahe, die noch kein Jodeldiplom haben. Das ist unglaublich lustig, immer wieder erschreckend wahr und ergibt am Ende eine echte bayerische Leibspeise.

Mit den beiden jungen Kabarettisten vereinen sich leise und laut, deftig und hintersinnig, Ober- und Niederbayern. Und man findet sie wieder, die urbayerischen Charaktere und die fast vergessenen Schätze bairischer Sprache.

Diese Veranstaltung ist ausverkauft.

  • Eintritt: 25 €
  • Karten Vorverkauf hier: Der Bleistift, Kuglmoosstraße 4, 83071 Stephanskirchen

Datum

Aug 17 2021
Vorbei!

Uhrzeit

20:00

Labels

Ausverkauft,
Kabarett
Gasthaus Antretter Saal

Veranstaltungsort

Gasthaus Antretter Saal
Gasthaus Antretter, Schömeringer Str. 19, 83071 Stephanskirchen
Website
https://www.antretter-stephanskirchen.de/
Kategorie

Referenten

  • Franziska Wanninger
    Franziska Wanninger

    Franziska Wanninger, aufgewachsen auf einem unbewirtschafteten Einödhof im oberbayerischen Landkreis Altötting, trieb ihre Familie schon früh mit ihrem ununterbrochenen Rededrang und ihrem Hang zum Dramatischen in die Verzweiflung. Ihre ersten großen Auftritte beinhalten eine kurze Theaterszene als Kind beim Seniorennachmittag, die aufgrund der eher wackligen Textkenntnis letztlich eine völlig andere Länge hatte als im Programm vorgesehen und ein spontanes 10-minütiges Solo beim Kinderfasching mit allen Strophen von „Ihr Kinderlein kommet!“

    Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin hat sie sich einige Jahre in Salt Lake City, Washington D.C., Regensburg, Eugene/Oregon und Los Angeles herumgetrieben, um Schauspiel, Germanistik, Amerikanistik und Lebenskunst zu studieren.
    Inspiriert und angetrieben von Anne DeSalvo, ihrer Schauspiellehrerin am Lee Strasberg Institute und dem befreundeten Schauspieler und Drehbuchautor Christian Lex schrieb sie ihre ersten Bühnentexte. Ende 2011 feierte sie mit ihrem ersten Soloprogramm “Just & Margit – Wo die Liebe hinfällt wachst koa Gros mehr” vor ausverkauftem Haus Premiere.

    Seither spielte sie ihre selbstgeschriebenen Programme in ganz Bayern und manchmal auch in Österreich, hat auf Tour viel Aufregendes erlebt und sich unter anderem in einer Küche, einem Klowagen, einem Müllraum und einem Gartenhäusl umgezogen. Außerdem hat sie über die Jahre in einer ehemaligen Kegelbahn, diversen Heustadeln, auf einem Traktoranhänger und im Fernsehen gespielt.

    Dabei gab es oft was Gutes zu essen, selten sind Leute in der Pause gegangen und einmal ist sogar ein Huhn durch den Zuschauerraum gelaufen.
    So hat sie jede Menge Vereinsheime, Landgasthöfe und Kabarettbühnen diesseits und jenseits der Donau kennengelernt, irgendwie zwischendrin noch ihr 1. Staatsexamen für Gymnasiallehramt hinter sich gebracht und ihr zweites Bühnenprogramm geschrieben. Ab 2015 tourte sie mit „AHOIBE – Guad is guad gnua“ erfolgreich durch Bayern. Seither ist sie immer wieder Gast bei den Bayern2-radioSpitzen, sowie in den verschiedenen Formaten des BR und SWR.

    Ab 2018 folgte dann das dritte Programm “furchtlos glücklich”, das schon bei der Premiere sehr schöne Kritiken bekam. Weil Wanninger aber gerade schon so drin war im Schreiben, und ihr das einsame Tourleben auf Dauer auch nicht entspricht, ging es gleich weiter ans nächste Projekt. Zusammen mit ihrem Kollegen Martin Frank und unter der Regie von Claudia Schlenger und Hanns Meilhamer entwickelte sie das Duoprogramm “Wia d’Semmel so da Knödel”. Sowohl Abrechnung als auch Liebeserklärung an ihre gemeinsame bayerische Heimat. Seit der Premiere am 18.10.2018 spielen sie stets vor ausverkauften Häusern. Und hoffen, dass das noch lange so bleibt.

    Weil Martin Frank und Franziska Wanninger aber auch nach den vielen gemeinsamen Auftritten noch nicht genug voneinander haben, haben sie auch noch ein gemeinsames Buch geschrieben. “Der famose Freistaat: Bayern verstehen für Anfänger und Fortgeschrittene” ist im Januar 2020 im Rowohlt-Verlag erschienen.

  • Martin Frank
    Martin Frank

    Martin Franks Leben prägte schon früh das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kuhstall, das fließend überging in das Pendeln zwischen Land und Großstadt. Geboren 1992, aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Hutthurm, Landkreis Passau, füllte bereits im Kindesalter Klavierunterricht, verschiedenste Chöre und das Volks- und Stadttheater sein Leben ebenso aus wie das frühmorgendliche Melken.

    Nach einem kurzen Umweg als Standesbeamter und seiner Ausbildung zum Organisten setzte er mit 20 Jahren alles auf eine Karte, kündigte seinen Job, holte sein Abitur nach, erfragte ein paar Tipps bei Martina Schwarzmann und sprach an der Schauspielschule Zerboni in München vor. Trotz seines massiven Sprachfehlers (bairischer Dialekt) wurde er aufgenommen und schon bald zog es ihn auf Münchner und andere Bühnen.

    Noch während der Ausbildung präsentierte er 2015 sein erstes Soloprogramm „Alles ein bisschen anders – Vom Land in d’ Stadt“. Das sehr autobiografische Programm wurde gleich mehrfach ausgezeichnet und von Publikum und Presse bejubelt. 2017 verließ er als bereits vielversprechender Newcomer die Schule und feierte Erfolge in der Titelrolle des „Siegfried“ im Lustspielhaus (Regie: Gabi Rothmüller) oder schauspielerte vor der Kamera für „Die Rosenheim-Cops“ und „Hubert ohne Staller“. Während das Live-Publikum seine Arien liebt, erkennen die Musikhochschulen in München und Salzburg sein Talent nicht und weisen ihn ab. Egal. Aufstehn, Krone richten, weitergehen!

    Im März 2018 feierte er mit seinem zweiten Soloprogramm „Es kommt wie’s kommt“ im ausverkauften Passauer Redoutensaal Premiere. Es folgen weitere Auszeichnungen, u.a. der Bayerische Kabarettpreis in der Kategorie „Senkrechtstarter“, der Prix Pantheon in Bonn und der große Kleinkunstpreis der Wühlmäuse in Berlin.

    Im Herbst 2018 stand er zum ersten Mal im Duo mit Kabarettistin Franziska Wanninger auf der Bühne. „Wia d’ Semmel so da Knödel“ bringt Ober- und Niederbayern zusammen, vereint leise und laut, deftig und hintersinnig. Zeitgleich klopfte ein großer Verlag an seine Tür. Zusammen schrieb das „Dreamteam“, wie beide von der Presse betitelt werden, das Buch „Der famose Freistaat“, das im Januar 2020 im Rowohlt-Verlag erschienen ist.

    Wenn er nicht gerade für Kabarettqueen Monika Gruber den „Warm-upper“ spielt, führen ihn seine Auftritte von Hutthurm bis Berlin, von Hamburg nach Köln und von Zürich über Bozen bis Wien. Überall, wo man deutsch spricht, ist Martin schon da. Seine Gastauftritte als rasender Reporter im BR-Format „Schleichfernsehen“ und seine wöchentliche Kolumne auf Antenne Bayern laufen im Sommer 2020 zum letzten Mal. Es stehen nun neue Pläne an.

    Am 15. Oktober 2020 feiert Martin Frank mit seinem dritten Soloprogramm „Einer für alle – Alle für keinen“ im Münchner Lustspielhaus Premiere.
    Sein Geheimrezept, um in diesem herausfordernden Alltag geerdet zu bleiben? So oft es geht, daheim auf dem elterlichen Bauernhof die Kühe melken und mit seinen Arien die Milchleistung steigern!

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